im radio läft nicht mehr wham!-”last christmas”, josé felicianos “feliz navidat” mit glühweinhaltigem atem schlägt einem nicht mehr an jeder ecke ins gesicht bzw. hörnerv und die kalorien-atombombe “original dresdener stollen” wird duch “nichts” zum kaffeetrinken ersetzt.
da vermutlich die meisten der blog leser kein ticket für düsseldorf und auch keinerlei intension hat, sich komplett weiß zu kleiden und dem tinitus futter für teuer geld zu geben: hier ein paar ganz traditionelle aspekte für ein ruhiges sylvester:
e wünscht einen guten rutsch! rutsch… was? rutsch? heute? wieso?
sich einen “guten rutsch wünschen, kommt höchstwahrscheinlich vom jiddischen/hebräischen rosch ha-schana, was soviel wie einen guten jahresbeginn (wörtlich kopf) zu wünschen.
bleigießen, oder besser zinngießen kennt ja fast jeder, wer kleine kinder zu hause hat, darf das auch gern mit ungefährlicherem wachs tun. eine kleine deutungshilfe findet man hier (pdf).
um den abend musikalisch zu bereichern, empfehle ich heute die schon einmal genannte nervensäge josé feliciano. es empfiehlt sich mal genauer mit diesem auch blinden musiker zu beschäftigen. abgesehen von dem weihnachtlichen ohrblauwal “feliz navidat” hat dieser mensch noch viel mehr auf dem kasten.
eineige anregungen?
video: josé feliciano mit johnny Cash
der hummelflug (teilweise mit einer hand auf der gitarre!)
malaguena (erinnert nicht von ungefähr an kill bill)
ansonsten wünscht e: