on air erik…

die welt von oben und von mitten drin…

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hello world 2.0

die umzugsvorbereitungen laufen ab sofort! von blogspot nach wordpress. für eine bessere welt!

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rutsch mit musik

nach den weihnachtlich-beschaulich ruhigen tagen in der heimat zu erst die drei guten nachrichten:
im radio läft nicht mehr wham!-”last christmas”, josé felicianos “feliz navidat” mit glühweinhaltigem atem schlägt einem nicht mehr an jeder ecke ins gesicht bzw. hörnerv und die kalorien-atombombe “original dresdener stollen” wird duch “nichts” zum kaffeetrinken ersetzt.

da vermutlich die meisten der blog leser kein ticket für düsseldorf und auch keinerlei intension hat, sich komplett weiß zu kleiden und dem tinitus futter für teuer geld zu geben: hier ein paar ganz traditionelle aspekte für ein ruhiges sylvester:

e wünscht einen guten rutsch! rutsch… was? rutsch? heute? wieso?

sich einen “guten rutsch wünschen, kommt höchstwahrscheinlich vom jiddischen/hebräischen rosch ha-schana, was soviel wie einen guten jahresbeginn (wörtlich kopf) zu wünschen.

bleigießen, oder besser zinngießen kennt ja fast jeder, wer kleine kinder zu hause hat, darf das auch gern mit ungefährlicherem wachs tun. eine kleine deutungshilfe findet man hier (pdf).

um den abend musikalisch zu bereichern, empfehle ich heute die schon einmal genannte nervensäge josé feliciano. es empfiehlt sich mal genauer mit diesem auch blinden musiker zu beschäftigen. abgesehen von dem weihnachtlichen ohrblauwal “feliz navidat” hat dieser mensch noch viel mehr auf dem kasten.

eineige anregungen?

video: josé feliciano mit johnny Cash

der hummelflug (teilweise mit einer hand auf der gitarre!)

malaguena (erinnert nicht von ungefähr an kill bill)

que sera (spanische version)

ansonsten wünscht e:

h.a.p.p.y. e.n.d. 2.0.0.7.

türchen 24

e wünscht: ruhigen heilig abend.

die anomalie - der beginn

0°c, ca. 4 grad celsius unter dem punkt, an welchem wasser seine größte dichte besitzt. irgendwo in berlin. der winter hat jetzt, abgesehen von einer wunderschönen verschneiten nacht, berlin richtig fest im griff.


nun ja, warum ein weiterer blog?


vielleicht möchte ich nur meine fähigkeit im einfingertastaturschreibsystem soweit entwickeln, dass ich es irgendwann nicht bereue in meiner kindheit keinen schreibmaschinenschreiben-kurs belegt zu haben. vielleicht ist es irgendwie die traurigkeit, dass sich sämtliche gedanken und gefühle der nacht immer nach dem aufstehen komplett auflösen. möglicherweise ist es ein ventil für aufgestaute wut, liebe und kreativität. es kann auch sein, das ich “irgendwas mit medien” mache und deshalb nur auf der web2.0-welle reite. es ist wohl alles zu einem bestimmten teil von allem.
die mir einleuchtenste begründung lieferte ein wunderbarer kunstlehrer aus vergangenen schultagen, der mit schwarzer farbe folgendes zitat mit großen lettern auf dem gehwegboden vor unserer turnhalle schrieb:

“[...] ich weiß es nicht und wenn ich es wüsste, würde ich es ihnen nicht sagen

also: pro sit!

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